Lions Head – Kapstadt

Lions Head

Ein Must-Do in Kapstadt, Südafrika ist die Besteigung des Lions Head.

Nach bereits 1 Woche Kapstadt mit all seinen Höhen und Tiefen, (Handtaschen samt aller Karten futsch, stundenlanger Stau in der City, wundervolles Camps Bay, leckeres und preiswertes Essen, Sonnenbrand und Streit mit Parkeinweisern) entschieden meine Freundin Lara und ich uns am Tag vor unserer Abreise zur Beklimmung des Lions Head.

Erstmal zur Polizei

Als wir in unseren Mietwagen einstiegen bemerkte ich, dass uns jemand den Aussenspiegel abgefahren hatte, also mussten wir vorher noch zur Polizeistation in Camps Bay. Ein Besuch bei der Südafrikanischen Polizei ist allerdings immer mit vieeeel Zeit verbunden und so brachen wir nach ca. 1 Stunde und ohne Polizeibericht (den durften wir uns am folgenden Tag abholen) auf in Richtung Lions Head / Signal Hill.

Die Anfahrt

Kurz vor der Abzweigung Tafelberg biegt man in die entgegengesetzte Richtung ab und folgt den Schildern „Signal Hill“. Nach einigen hundert Metern erreichten wir den Parkplatz der schon den Lions Head ausschilderte. Gegenüber des Parkplatzes befindet sich ein Kiosk wo wir uns erstmal noch mit jeweils zwei 0,5 Litern Wasserflaschen versorgten, welche wir in unserem Rucksack verstauten.
Los ging also die Wandertour.

Der Aufstieg

Die ersten Meter sind ein relativ stetiger Anstieg und wir gingen sehr zügig los. Einige hundert Meter vor uns sahen wir eine Gruppe älterer Herren die wir voller Ansporn und jugendlichem Leichtsinn überholen wollten. Nach ein paar Minuten hatten wir die Truppe eingeholt und waren schon jetzt völlig ausser Atem. Die sypmatischen Herren waren aus der Schweiz und wir bildeten eine Schweizer-Deutsche Wandertruppe.
Der gesamte Anstieg dauert je nach Fitness ca. 45 Minuten bis 1,5 Stunden. Angespornt mit der Zeit im Nacken wanderten und kletterten wir weiter. Einige Stellen sind wirklich herrausfordernd und Lara und ich waren froh, dass wir Turnschuhe anhatten und nicht wie sonst bei jeder Gelegenheit Flip Flops trugen. Zwischendurch machten wir ein paar Fotopausen und genossen den Ausblick der auch schon wunderschön war obwohl wir noch gar nicht oben angekommen waren. In die Felsbrocken sind teilweise Leitern oder Steigbügel eingebaut und man fühlt sich wie ein richtiger Abenteurer hat man diese Hindernisse überwunden. Nach noch nichtmal der Hälfte des Aufstiegs hatten wir unser Wasser schon leer getrunken. Man sollte also definitiv mehr als 0,5 Liter Wasser pro Person mitnehmen. Aber wir hatten ja unsere schweizer Reiseführer dabei, die mit Kühltasche ausgestattet waren und uns unterwegs und auf dem Gipfel mit eiskaltem Wasser und Energydrinks versorgten, manchmal ist es doch von Vorteil wenn man zu zweit als Frauen unterwegs ist. 🙂

Auf dem Lions Head

Oben angekommen war der Ausblick phänomenal und alle Mühe wert. Man hat eine 360 Grad Ansicht auf gesamt Capetown und seine Stadtviertel, Clifton Beach, Camps Bay und den Tafelberg. Egal in welche Richtung man fotografiert man hat immer ein super schönes Motiv. Also verbrachten wir erstmal ein paar Minuten damit uns und die Umgebung ab zu lichten.
Danach genossen wir einfach nur die Aussicht bei einem wohlverdienten kalten Wasser gesponsort aus der Schweiz.

Schön war’s

Insgesamt brauchten wir für den Aufstieg weniger als 1 Stunde und waren dementsprechend stolz auf uns! Ein Aufstieg zum Lions Head ist definitiv ein MUST DO wenn man in Kapstadt ist, und wäre es nicht unser letzter Tag gewesen, hätten wir noch direkt einen Paragliding Flug vom Lions Head gebucht.
Aber es war definitiv nicht mein letzter Besuch in Kapstadt!

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