Kap der Guten Hoffnung

Kap der Guten Hoffnung

Eine der Sehenswürdigkeiten in Afrika die zur Selbstverständlichkeit zählt.
Das Kap der Guten Hoffnung.

Die Anfahrt

Wer in Südafrika unterwegs ist sollte sich den Besuch der Kapbalbinsel nicht entgehen lassen.
So fuhren meine Freundin und ich morgens früh von Camps Bay aus Richtung Kap los. Die alte Lady bei der wir in Kapstadt untergekommen waren schwärmte nur so vom Chapmans Peak Drive und der Fahrt zum Kap der guten Hoffnung, und im Nachhinein muss ich sagen sie hatte Recht.

Über den Chapman’s Peak Drive

Allein die Autofahrt an Sich lohnt sich schon, denn am besten fährt man den berühmten Chapman’s Peak Drive. Ich bin unzählige Male an den Haltebuchten ausgestiegen, da sich immer noch schönere Perspektiven des Tafelbergs, Lionshead, und der gesamten Küste boten.
Die Strasse ist in den Fels geschnitten und liegt direkt an den Klippen. Sie gehört zu einer der schönsten Küstenstrassen weltweit. An diesem Tag waren auch etliche Fahrradfahrer unterwegs, was teilweise etwas nervte, da man sie immer vorsichtig überholen musste, und bergauf ist das Auto dann doch schneller.
Es gibt auch einen offiziellen Aussichtspunkt des Chapman’s Peak, hier hat man eine atemberaubende Aussicht auf Kommentjie. Weiter geht die Fahrt auf der Panorama-Route vorbei an Hout Bay entlang am riesigen, wunderschönen unendlich scheinenden Strand von Noordhoek.

Der Nationalpark

Dann waren wir irgendwann so hoch und den Wolken richtig nah und fuhren in den eigentlichen Nationalpark. Der Eintritt beträgt momentan 120 Rand pro Person, dazu bekommt man eine kleine Broschüre die einem die verschiedensten Wege zum Kap und Cape Point aufzeigen. Der Nationalpark umfasst ein riesiges Gebiet und mehrere Strassen zu verschiedensten Küsten bzw. Buchten.

Cape Point – Im Nationalpark

Wir fuhren zu erst zum Cape Point. Die Landschaft erinnert an Science Fiction Filme und von Wasser ist nirgends etwas zu sehen. Nach einer guten viertel Stunde kommt man am Cape Point an. Ein grosser Parkplatz mit vielen Autos und Reisebussen signalisiert das Ende der Strasse. Das Parken ist kostenlos, und wir machten uns auf Richtung Leuchtturm.
Man kann entweder zu Fuss den Berg zum Turm hoch gehen, dies beinhaltet einige Treppen und hält fit, oder man fährt mit dem Cable Car.
Wir wählten die sportlicherer Alternative und machten uns auf. Vorher stoppten wir noch beim obligatorischen Cape-Point-Touri-Foto-Motiv und gingen dann weiter.
Insgesamt dauert der Aufstieg nur ein paar Minuten wenn man zügig geht, allerdings bieten sich unterwegs einige schöne Aussichtspunkte auf das Kap und die Brandung. Am Leutturm selbst ist man je nach Wetterlage so hoch gelegen, dass die Sonnenbrille beschlägt und auch wenn man es nicht wirklich wahr nimmt – JA man befindet sich tatsächlich in den Wolken. Irgendwie ein komisches Gefühl aber dann auch wieder unbeschreiblich. Wir genossen ein paar Minuten die Aussicht und stiegen dann wieder ab. Am Fuss des Leuchtturms gibt es ein Restaurant und einen Imbiss, wir wählten den Imbiss und teilten uns draßen eine Pizza.

Cape of Good Hope – Kap der Guten Hoffnung

Dann ging die Fahrt weiter Richtung Kap der guten Hoffnung, Man kann auch vom Cape Point aus eine 60-minütige Wanderung zum Cape of Good Hope machen, die Szenerie sah schon vom Leuchtturm aus, atemberaubend aus, aber wir hatten an diesem Tag leider nicht genügend Zeit, also fuhren wir mit dem Auto dort hin. Der Parkplatz hier war wesentlich kleiner und eigentlich Bestand die Sehenswürdigkeit nur aus dem Schild „Kap der guten Hoffnung“. Man konnte hier auf den Felsen etwas klettern und den Wind und die Brandung geniessen. Irgendwie hatten wir uns das größer vorgestellt. Aber auch hier genossen wir den Moment, schossen ein Erinnerungsfotos und machten uns dann auf den Weg zurück nach Camps Bay.

Fazit

Ein Besucht zum Kap der Guten Hoffnung gehört zum Pflichtprogramm wenn man in Südafrika zu Besuch ist. ALlerdings sollte man die Fahrt mit einigen anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Chapman’s Peak Drive und Boulders Beach verbinden, denn nur für das Kap lohnt sich die lange Fahrt nicht. Alles in Allem hatten wir eine wunderschöne Zeit und ich werde definitiv nochmal nach Südafrika kommen!

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